Kurze Erklärung zum DKE38 GW:

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Mit einem restaurierten Apparat kann man auch noch

heutzutage zahlreiche Sender mit einer Langdrahtaussenantenne (min 10

m Länge) und einer Verbindung mit Erde (sprich Wasserleitung oder PE

Anschluss an der Steckdose) empfangen. Sender wie Deutschlandfunk, Ö1,

italienische und kroatische senden nach wie vor auf MW und LW aus.

Dies wird auch nicht so schnell eingestellt wie manche Leute vermuten.

Natürlich ist der Ton etwas stumpfer wie bei heutigen Lautsprechern.

Er kommt Monoton heraus, die Membrane sind stark aufgehängt. Es gibt

den Unterschied zwischen den Freischwinger und elektro- Dynamischen

Systems.

Aufgebaut ist das System

mit einem Permanent-Magneten in Form eines Hufeisens mit seinen Polen

N/S und den beiden Polschuhen PS als Verengung. Die fest eingespannte

und justierte Zunge Z überträgt die durch die Spule Sp induzierten

Schwingungen über einen Stößel auf die Membrane M. Mit dieser

Anordnung konnten jedoch nur geringe Lautstärken sauber übertragen

werden.

Eine Verbesserung der Lautstärke konnte durch die Einführung der

freischwingenden Zunge erreicht werden.

Durch eine Anordnung der Zunge außerhalb der Pole kann diese, bei

großen Ausschlägen an den Polen, nicht anstoßen. Hierdurch erst wurden

größere Lautstärken ermöglicht.

Der Freischwinger-Lautsprecher ist also ein System, bei der die Zunge

sich außerhalb der magnetischen Pole befindet. Die Lautstärkeregelung

am DKE38 sowie am VE301 und am DYN wurden mittels der Rückkopplung

eingestellt. Bei aufspüren eines einfallenden Senders wurde die

Rückkopplung niedrig gehalten, man "zieht" sich das Signal mittels dem

Frequenzrad noch mal her und zieht anschließend die Rückkopplung etwas

an, so dass ein Radiosender zu hören ist. Die Lautstärke verändert man

dan durch nochmaliges anziehen der Rückkopplung nach rechts (lauter

aber weniger

Trennschärfe)) und links

(leiser hohe Trennschärfe).

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